Anmeldung
 



GRUNDSANIERUNG


Häufigster Grund für die anstehende Generalsanierung eines Tennisplatzes ist die zunehmende Verdichtung einzelner oder mehrerer Schichten des Platzes. Die hieraus resultierenden Wasserundurchlässigkeiten führen nach Regenfällen zu immer längeren Spielpausen. Verstärkt wird dieser Effekt möglicherweise noch durch das Fehlen einer ausreichenden Platzgefälle, sowie einer fehlenden bzw. nicht mehr funktionsfähigen Drainageleitung.

In vielen Fällen bilden sich auch durch einen ungleichmäßigen Materialab- und -auftrag im Frühjahr zum Teil großflächige Unebenheiten in der Deckschicht des Tennisplatzes. Die entstandenen unterschiedlichen Belagstärken führen ebenfalls zur Bildung von Pfützen in denen das Wasser länger stehen bleibt.

Je nach dem, ob sich die auftretenden Probleme auf die obere Ziegelmehlschicht bzw. auf die einzelnen Spielbereiche des Tennisplatzes beschränken oder Eingriffe in die darunter liegende Schichten notwendig sind, ändert sich der Umfang der anstehenden Grundsanierung. Die Grundsanierung eines Tennisplatzes ist im Regelfall nach 15-20 Jahren, je nach Pflege und Beanspruchung mal früher oder später notwendig.

Bei einer Grundsanierung werden die wasserundurchlässigen Schichten des Tennisplatzes, wie das wasserdurchlässige rote Ziegelmehl und die mit diesem Material vermischte darunter liegenden dynamische Schicht (alte Lava) ausgebaut und fachgerecht entsorgt.

Der neue Platzaufbau erfolgt danach gemäß der DIN 18035/5 mit einem Mindestquergefälle von 0,5%. Optional kann hier, falls noch nicht vorhanden, eine Drainageleitung eingebaut werden. Sie dient der bessern Entwässerung des Tennisplatzes. Anschliessend wird eine neue dynamische Schicht, bestehend aus Lava der Körnung 0/16mm in der Menge eingebaut, die vorher ausgebaut worden ist. Es folgt ein Feinplanum lasergesteuert unter der Einhaltung des vorhandenen Gefälles. Empfohlen wird hier jedoch zur besseren Entwässerung wie in der DIN 18035/5 gefordert ein Gefälle von 0,5% herzustellen. Ferner wird ein komplett neuer Spielbelag in einer Stärke von mindestens 2cm aus rotem Ziegelmehl der Körnung 0/2mm aufgetragen.

Bei dieser Gelegenheit sollte, falls noch nicht vorhanden, eine Entwässerungsrinne und optional eine Beregnungsanlage eingebaut werden (siehe Beregnungsanlagen). Abschließend findet den neuen Höhen entsprechend der Einbau von Seitenkanten, Tennisnetzpfosten und Tennismarkierungen statt.

Gerne machen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot. Drucken Sie bitte dazu das Angebotsformular aus oder senden Sie uns einfach eine E-Mail.




Foto

Abb. 1: Ausbauen der alten Tragschicht


Foto

Abb. 2: Auflockern der dynamischen Schicht


Foto

Abb. 3: Neue Lava als Ausgleichsmasse


Foto

Abb. 4: Feinplanum lasergesteuert